ProMediaGear Karbonstative, endlich sind die ersten Exemplare da…

Heute haben wir die mit großer Spannung erwarteten ersten 2 Modelle der PMG 3er-Serie Pro Stix Karbonstative erhalten.

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So leicht….
und doch so stabil…

Es sind die Modelle TR344L mit gigantischen 1,80 m Aufbauhöhe und  das 300 g leichtere TR343 mit 1,30 m Maximalhöhe.

Die Karbonwicklung erinnert sehr an die der ReallyRightStuff TVC-Stative, die Stativschulter ist sehr schön gelungen und gibt dem Stativ eine ausgesprochen gute Stabilität.

PMG hat sich Gedanken gemacht und einige tolle Ideen in die Fertigung einfließen lassen.

  • an der Stativschulter befinden sich 3x  1/4″ UNC-Gewinde für die Anbringung von Fotozubehör
  • die Beinmuffen bestehen aus Vollmetall ohne Gummierung, sind sehr griffig ausgeformt und super bedienbar, wodurch auf eine Gummierung getrost verzichtet werden kann
  • Die Verstellriegel für die Beinabspreizung sind ebenso gut bedienbar, PMG verzichtet auf einen Federmechanismus, auch das nicht zum Nachteil der Nutzbarkeit, die Anschlagriegel sind bestens bedienbar, intuitives und sicheres Arbeiten ist garantiert
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Besonders das 344L hat es uns angetan… 180 cm bei etwa 2 kg Eigengewicht und der Stabilität…wow, wer so viel Höhe nicht braucht, nimmt das 300 g leichtere Modell

  • die Gummifüsse an den Beinenden sind mit wenigen Handgriffen in solide Edelstahlspikes umrüstbar, alles ist immer dabei, die Spikes montiert, ist das Unterende des Sattivsegmentes weiterhin durch den Gummifuss geschützt.
  • unter der Montagebasis befindet sich eine unauffällige Metallöse, ein mit im Lieferumfang befindlicher S-Karabiner macht diese Öse zu einem flexiblen Lasthaken
  • Eine große Dosenlibelle an der Stativschulter kann nach Bedarf auch abgeschraubt werden
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Fussdesign der PMG Pro Stix Karbonstative

Unser Fazit:

Tolle Karbonstative, leicht und extrastabil, top verarbeitet, pfiffige Detaillösungen. Prima für die Telefotografie, die Panoramafotografie und überall dort, wo Zuverlässigkeit und Flexibilität bei hoher Tragkraft und wenig Eigengewicht gefragt sind.

Ähnlich wie bei RRS (TVC-Serie) oder Gitzo (Systematic Serie) bieten auch die Pro Stix Stative von PMG die Möglichkeit, eine Nivellierkalotte optional in der Stativschulter nachzurüsten.

ProMediaGear hat übrigens eine 4er Serie am Start, die noch einmal eins draufsetzt und statt der

34 mm Beindurchmesser  bei laut PMG max. Traglast von mindestens 27 kg

dann

42 mm Beindurchmesser  und laut PMG max. Traglast von mindestens 55 kg

bietet.

Insgesamt werden von der 3er Serie 4 verschiedene Modelle und von der 4er Serie 3 verschiedene Modelle angeboten, für jeden ist das passende Hochleistungsstativ dabei.

Link zu den Produkten:

ProStix Karbonstative von ProMediaGear 

Aufgerüstet: Kirk Makro-Einstellschlitten FR-2 mit Hebelklemme von Really Right Stuff B2 LR II 60 mm

Der neue Kirk Makro-Einstellschlitten mit extra feinem und exaktem Vortrieb lässt sich auch mit der Hebelklemme (B2 LR II) von Really Right Stuff verdrehsicher montieren. Hier unser TIP:

1. Die integrierte 2.5″ Arca-style 38 mm Schnellwechselklemme vom Kirk FR-2 mit Hilfe des mitgelieferten Inbusschlüssel demontieren.

2. Die Really Right Stuff B2 LR II 60 mm mit der 1/4″ UNC-Foto-Gewinde-Schraube Senkkopf (von der Demontage der Kirk-Klemme) auf den FR-2 montieren.

3. Zur Verdrehsicherheit werden in die beiden äußeren Gewindebohrungen der RRS B2 LR II kleine Madenschrauben (6ZB67) mit Hilfe des Inbusschlüssel (4RE15) eingeschraubt.

Die neue Kombination aus dem Kirk Makroschlitten FR-2 und der Hebelklemme von RRS B2 LR II 60 mm erlaubt natürlich auch die Drehung der Hebeklemme um 90° und hält so zuverlässig Kameras und Objektive mit entsprechenden Klemmprofilplatten.
Für die 90°- Drehung einfach die Schraube und Madenschrauben der Schnellwechselklemme mit den Inbusschlüsseln lösen, die Schnellwechselklemme um 90° drehen und wieder fixieren.

Achtung! Die Schnellwechselklemme rastet nicht in 90° Schritten automatisch ein.

 

Links zu den Produkten:

Tip für Focus-Stacking: Kirk Makro-Einstellschlitten FR-2 mit Novoflex Feinjustage-Griff

Gerade beim Focus-Stacking ist es wichtig, kleinste Schritten mit dem Makro-Schlitten machen zu können, um später eine detailreiche Aufnahme mit einer großen Schärfentiefe zu erhalten.

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Kirk Makroschlitten FR2

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Novoflex CASTFINE

Der Kirk Makro-Schlitten FR-2 ist das optimale Werkzeug für Focusstacking mit großen Abbildungsmaßstäben bei geringsten Schärfentiefen pro Einzelbild, besitzt bereits einen feinen Vortrieb und um diesen optimal auszunutzen, kann man den Feinjustage-Griff CASTFINE von Novoflex an den Triebknopf des Makroschlittens montieren. Durch den nun größeren Durchmesser  erhält man eine bessere Kontrolle und größere Genauigkeit beim Verstellen des Vortriebs.

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…berechneter Stack

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Stack…. nachbearbeitet

Ein weiterer Vorteil ist, dass der Original-Triebknopf durch den CASTFINE „verlängert“ wird und man z.B. nicht mehr durch den Kamerabody am Verstellen eingeschränkt ist, wenn man sich dem Ende der Spindel nähert.

Mit diesem Gespann ist die hoch präzise Einstellung der Schärfenebene möglich. Durch die geniale Lagerung des Schlittens entsteht beim Vortrieb kein seitlicher  Bildversatz, das ist insbesondere beim Stacken wichtig, um die erforderliche Präzision in der Bildüberlagerung beim späteren Zusammenrechnen des Stacks zu gewährleisten.

Produkte:

Anwendungsbereiche:

  • Makrofotografie im Bereich von Abbildungsmaßstäben von 1:1 bis 5:1
  • Focus-Stacking im Makrobereich

Zwei neue Gurtankersysteme vorgestellt

Sowohl die Firma ReallyRightStuff als auch die Firma ProMediaGear haben sich des lästigen Themas „Wie bekomme ich einen Kameragurt sicher und schnell an meine Fotoausrüstung?“ angenommen und jeder für sich eine sehr gute Lösung gefunden.

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ProMediaGear PMG-Schnellwechsel-Anschluss für Kameragurte

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Magpul QR Strap Adapter

Das Grundprinzip ist bei beiden Herstellern gleich. Die Sicherung des Gurtes geschieht über den Entriegelungs-Drucktaster – wenn der Schnappmechanismus eingerastet ist, kann dieser nur durch Drücken des Entriegelungstaster wieder gelöst werden.

Beide Systeme sind extrem hochwertig. ProMediaGear hat hierfür einen eigenen Gurtanker entwickelt, RRS integriert das seit Jahrzehnten erprobte MagPul Schnellwechselsystem seit 2016 in alle neuen Kameraplatten, L-Winkel und Objektivfüsse.

Beide Adapter passen hervorragend an Sling-Gurtsysteme anderer Hersteller die eine Gurtbreite von 25 mm nicht überschreiten sollten.

Mit ein bisschen Bastelarbeit lassen sich die Gurtanker sehr gut an den Sling-Gurten von Op/Tech, BlackRapid, Sunsniper, ect. verwenden! Oft muss nur eine Naht am Gurtende geöffnet und nach dem Auffädeln des Gurtankers wieder sorgfältig vernäht werden.

Die beiden Systeme haben trotz grundsätzlich gleichem Aufbau verschiedene Spezifikationen und sind somit nicht miteinander kompatibel.

Man muss sich also für eines von beiden entscheiden.

Das meiste Zubehör gibt es  für den MagPul-Gurtanker.

Hier einige Bilder von RRS zum Gurtankersystem:

Auch ProMediaGear hat derzeit eine Universalplatte, die neuesten spezial PB-Kameraplatten , eine Schnellwechselklemme sowie einen Adapter für alle BracketPlates (alle Kameraplatten deren Herstellercode mit PB beginnt) für das eigene Gurtankersystem im Portfolio:

Links zu den Produkten:

MagPul-Gurte

MagPul-QR-Strap-Adapter

RRS Universalplatte BQDS mit MagPul-Aufnahme

RRS B2 FABN-Micro – Schnellwechselklemme mit MagPul-Aufnahme

Alle neueren RRS Kameraplatten, L-Winkel und Objektiv-Ersatzfüße besitzen meist eine MagPul-Aufnahme.

Zubehör von ProMediaGear:

ProMediaGear Universalplatte PBX3

ProMediaGear Gurt mit Adapter

ProMediaGear Schnellwechselanschluss SS1C

 

Makrofotografie mit Supertele

Die Amphibiensaison ist in vollem Gange, normalerweise Zeit, das 180er Makro in den Rucksack zu packen, aber….

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Erdkröte (Bufo bufo)

Ich bin derzeit mit der großen Teleausrüstung an einem Stadtteich in Rostock unterwegs um Rothalstaucher abzulichten. Um vom Ufer aus Aufnahmen mit tiefem Kamerastandpunkt zu machen, habe ich im Gepäck:

Auf dem Rundgang um den Teich liefen mir einige Erdkröten „über den Weg“. Das Licht war bei bedecktem Himmel schön diffus, so wie ich es liebe, was allerdings hohe Ansprüche an die Ausrüstung stellt, was insbesondere die Lichtstärke angeht.

Um wenigstens einige Aufnahmen zu machen, habe ich die Teletüte mit 2fach Konverter bestückt, an die Kamera den Winkelsucher angedockt und das Bodenstativ mit der daran befindlichen Klemme an den Objektivfuß „geschnellwechselt“.

Alles in allem eine Sache von einer Minute.

Dann auf den Bauch, direkt in die reichlich vorhandenen Entenfäkalien.

Ein Blick durch den Sucher….aha…genial. Spitzenmäßige Freistellung der Kröte, optimaler Abbildungsmaßstab, Arbeitsabstand ca. 3 m.

Fokussieren bei dem Licht eine Quälerei, da manuell, der AF weiß nicht, was ich von Ihm will, kenne ich aber sowieso aus der Makrofotografiererei.

Die Abstützung mit dem Eckla Bodenstativ erweist sich als wahrer Segen. Die ganze Telekombi liegt supersatt auf, ich kann den Bildausschnitt ideal aussuchen und ohne Probleme den Aufnahmeabstand zum Fotomodell verändern.

Zu Hause die Speicherkarte in das Lesegerät und erste Begutachtung in Lightroom.

Wie zu erwarten war, sitzt der Fokus nicht bei allen Bildern, ich wollte aber auch nicht mit Live View arbeiten…

Der eingeschaltete Bildstabilisator hat gut gegriffen, somit sind die Bilder mit korrektem Fokus von erstaunlich guter Qualität.

Das Freistellungspotential mit 800 mm bei weit offener Blende ist enorm.

Hier ein paar weitere Ergebnisse (bitte auf die Bilder klicken für eine größere Ansicht mit allen technischen Daten):

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die Tiere haben mich kaum wahrgenommen….dank 3 m Abstand

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Ein Perspektivwechsel ist mit dem Eckla Bodenstativ denkbar einfach

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1 : 1 Ausschnitt aus dem obersten Bild

Watvögel Auge in Auge…. die Perspektive macht es spannend

Ein tolles Erlebnis ist der Vogelzug im Spätsommer und Herbst an der Nord- und Ostseeküste.

 

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Alpenstrandläufer

Da es von Rostock aus sehr einfach ist, zu interessanten Ostseestrandabschnitten zu gelangen, an denen Limikolen zur Nahrungsaufnahme und Erholung für den Weiterzug in den Süden Zwischenstop machen, habe ich mich dieses Jahr intensiver mit diesen Motiven beschäftigt.

Im Netz findet man relativ viele Bilder, auf denen schräg von oben abgebildete Watvögel zu sehen sind.

Dieser Bildwinkel ist meines Erachtens in vielerlei Hinsicht unschön, da die Bildwirkung die typische Draufsicht des Beobachters transportiert, der Hintergrund oft störend wirkt und eine gewisse Distanz zwischen dem Beobachter und dem Fotomodell entsteht.

Begebe ich mich jedoch in eine ganz tiefe Aufnahmeposition, so bin ich mit etwas Glück mitten im Geschehen und auf Augenhöhe mit den kleinen „Stocherern“ und „Sammlern“, die emsig tippelnd am Strand ihr „täglich Brot“ erwerben.

Mit dem niedrigen Objektivfuss und dem Eckla Sphere Bodenstativ, das praktischerweise locker in eine Hosentasche passt, ist die Gegenlichtblende des 400er nur noch 2-3 cm über dem Sand. Das ist optimal, da ich so noch gut schwenken und den Vertikalwinkel auch noch geringfügig verändern kann.

Was für ein Spaß, zwischen Alpenstrandläufern und Knutts auf dem Bauch liegend Fotos zu machen, während die Tiere, wenn ich achtsam bin, oft so viel Vertrauen fassen, dass sie manchmal bis auf 2-3 Meter an mich herankommen, so dass die Naheinstellgrenze meines 400er (ca. 2,7 m) einige Male unterschritten wird.

Verschlußzeiten von 1/2000 s oder kürzer sind fast Pflicht, damit keine Bewegungsunschärfen ins Spiel kommen, denn die Fotomodelle sind fast andauernd unterwegs und laufen mit ständig ändernder Richtung umher. Das Arbeiten möglichst mit Offenblende ergibt einen harmonischen Hintergrund. Das Fokussieren ist hier schon eine große Herausforderung für mich, ohne das Stativ und den Winkelsucher sowie den Servo-AF ist hier kaum ein gutes Bild zu machen. Ausgelöst wird im schnellen Serienbildmodus, damit ich später eine gute Auswahl an Posen, Situationen oder der optimal sitzenden Schärfe habe. Hier mache ich lieber sehr viele Bilder, bevor ich den richtigen Moment verpasse. Mit anderen Worten, aus einer Datenmenge von manchmal bis zu 300 GB ziehe ich dann nur einige wenige aus meiner Sicht gelungene Bilder.

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ruhende Knutts, ganz vorsichtig robbend bin ich auf 3 m herangekommen – ohne zu stören

Auch seltenere Arten wie Sichelstrandläufer und Odinshühnchen, Zwergstrandläufer und Bekassinen lassen sich blicken, teilweise scheuer als die allgegenwärtigen Alpenstrandläufer, bekomme ich aber auch hier einige gute Bilder zu Stande.

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Sichelstrandläufer

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Überraschungsgast – das Odinshühnchen

Sicherlich ist die Bauchlage recht mühsam, mit einigen kleinen Hilfsmittel wird aber auch diese Arbeitsposition machbar und ich halte dann einige Stunden vor Ort durch. Dies ist auch nötig, denn ein Aufstehen würde die ganze Versammlung sofort in eine aufstiebende Menge auflösen. Ich will also nicht stören und komme daher oft schon weit vor Sonnenaufgang an die Lokation.

Aber bereits in der Dunkelheit ist einiges Volk auf den Beinen. Die Schatten von Wasserrallen und Bekassinen huschen über den Schlick, sogar ein Fischotter läuft wie ein Geist durch die nahrungssuchenden Vögel, ist jedoch schon einen Moment später wieder außer Sichtweite.

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Fischotter und Bekassine vor Sonnenaufgang

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Bekassine

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Wasserralle

Mit prall gefüllten Speicherkarten komme ich zufrieden wieder nach Hause und habe tatsächlich so einige recht ansprechende Aufnahmen dabei.

Von mir benutzte technische Hilfsmittel für Telefotografie ganz nahe am Boden:

(das für diesen Zweck bisher beste Bodenstativ, welches ich je genutzt habe)

Originell und einzigartig – Ecklasphere, das etwas andere Tele-Bodenstativ

  • Winkelsucher

(zwingend notwendig, ich komme in dieser Perspektive gar nicht anders an den Kamerasucher)

  • Tarnnetz

(bei scheueren Individuen hat mit das Netz gute Dienste geleistet)

(jeder Zentimeter weniger macht die Perspektive interessanter, es entsteht ein ganz neuer Bildeindruck)